3D-Fototapeten mit Tiefenwirkung: So wirken Räume größer

Eine Wand muss nicht immer wie eine flache Fläche wirken. Mit dem richtigen Motiv kann eine 3D-Fototapete den Eindruck erwecken, dass sich der Raum hinter der Wand fortsetzt. Ein langer Korridor, ein Weg durch einen Wald, ein offener Torbogen oder eine Landschaft mit weitem Horizont können dem Auge eine Tiefe vermitteln, die tatsächlich gar nicht vorhanden ist.

Gerade in kleineren Räumen ist dieser Effekt interessant. Eine passend gewählte Fototapete kann einen Raum natürlich nicht wirklich vergrößern, sie kann ihn aber offener, weiter und weniger begrenzt erscheinen lassen. Entscheidend ist dabei nicht allein die Bezeichnung „3D“. Die Bildkomposition muss eine überzeugende Perspektive besitzen.

In diesem Ratgeber erklären wir, welche 3D-Fototapeten besonders viel räumliche Tiefe erzeugen, welche Motive sich für kleine Räume eignen und worauf Sie bei Wandgröße, Möbeln und Beleuchtung achten sollten.

Wie entsteht die Tiefenwirkung bei einer 3D-Fototapete?

Eine 3D-Fototapete ist eine bedruckte, flache Wandoberfläche. Die räumliche Wirkung entsteht durch die Gestaltung des Bildes. Unser Auge interpretiert bestimmte visuelle Hinweise automatisch als Entfernung und Tiefe.

Besonders wichtig sind dabei Perspektive, Größenverhältnisse, Licht und Schatten sowie die Anordnung der einzelnen Bildelemente.

Perspektive und Fluchtpunkt

Bei einer klassischen Zentralperspektive verlaufen Linien scheinbar auf einen gemeinsamen Punkt in der Ferne zu. Diesen Punkt nennt man Fluchtpunkt.

Ein langer Tunnel ist dafür ein gutes Beispiel. Die Seitenwände, der Boden und die Decke werden in Richtung Bildmitte immer schmaler. Obwohl das Bild flach ist, interpretiert unser Gehirn diese Linien als räumliche Entfernung.

Ähnlich funktionieren Straßen, Brücken, Waldwege, Korridore, Säulenreihen und Bahnsteige. Je klarer die perspektivischen Linien erkennbar sind, desto stärker kann der Eindruck entstehen, dass sich die Wand nach hinten öffnet.

Objekte werden in der Ferne kleiner

Auch Größenverhältnisse spielen eine wichtige Rolle. Ein Baum im Vordergrund erscheint groß, während ähnliche Bäume im Hintergrund zunehmend kleiner dargestellt werden. Dadurch entsteht automatisch ein Gefühl von Abstand.

Besonders wirkungsvoll sind Motive mit mehreren räumlichen Ebenen: ein deutlich sichtbarer Vordergrund, ein mittlerer Bereich und ein weiter entfernter Hintergrund.

Licht und Schatten verstärken den räumlichen Eindruck

Licht kann ebenfalls Tiefe erzeugen. Ein heller Bereich am Ende eines Tunnels oder zwischen Bäumen zieht den Blick nach hinten. Schatten an Wänden, Säulen oder anderen architektonischen Elementen verstärken gleichzeitig die Wahrnehmung von Form und Raum.

Aus diesem Grund wirken manche 3D-Motive aus normalem Betrachtungsabstand deutlich räumlicher als einfache grafische Muster.

Welche 3D-Fototapeten erzeugen besonders viel Tiefe?

Nicht jedes Motiv mit einem räumlichen Design wirkt gleich stark. Wer gezielt eine Wand mit optischer Tiefenwirkung gestalten möchte, sollte auf Motive achten, deren Perspektive sofort verständlich ist.

Motivart Tiefenwirkung Besonders geeignet für Worauf achten?
Tunnel und Korridore Sehr stark Akzentwände, Flure, moderne Räume Fluchtpunkt möglichst frei sichtbar lassen
Waldwege und Alleen Stark Wohnzimmer, Schlafzimmer, Büro Motiv sollte einen klaren Weg in die Ferne zeigen
Landschaften mit Horizont Natürlich und weit Kleine und mittelgroße Räume Horizont nicht durch hohe Möbel verdecken
Torbögen und Fensteroptik Stark Kleine Räume und freie Wände Perspektive sollte zur Blickrichtung passen
Architektur und Säulengänge Sehr stark Moderne und elegante Einrichtungen Auf realistische Proportionen achten
Abstrakte 3D-Formen Unterschiedlich Moderne Wohn- und Arbeitsräume Erzeugen nicht immer den Eindruck eines größeren Raumes

Tunnel und Korridore: klassische Motive mit starkem 3D-Effekt

Tunnel gehören zu den bekanntesten Motiven für eine starke optische Tiefenwirkung. Der Grund liegt in ihrer klaren Perspektive. Linien an Boden, Decke und Seitenwänden führen den Blick automatisch in Richtung eines entfernten Punktes.

Besonders stark kann der Effekt wirken, wenn sich am Ende des Tunnels eine helle Öffnung befindet. Dadurch entsteht der Eindruck, dass hinter der eigentlichen Wand noch ein weiterer Raum oder eine Öffnung liegt.

Ein ähnlicher Effekt entsteht bei langen Korridoren, Säulengängen und Arkaden. Diese Motive eignen sich besonders gut für eine freie Wand, auf der möglichst wenig vom zentralen Bildbereich verdeckt wird.


3D-Fototapete mit Tunnel und perspektivischer Tiefenwirkung


Landschafts-Fototapeten können einen Raum ebenfalls optisch öffnen

Für eine räumliche Wirkung ist kein künstlicher Tunnel notwendig. Auch natürliche Landschaften können eine überzeugende Tiefe erzeugen.

Ein Bergpanorama mit weitem Horizont, ein Weg durch einen Wald oder ein Blick über ein Tal besitzt von Natur aus verschiedene Entfernungsebenen. Der Blick bleibt dadurch nicht an der eigentlichen Wandoberfläche stehen, sondern folgt dem Motiv in die Ferne.

Wer eine ruhigere und natürlichere Alternative zu geometrischen 3D-Designs sucht, findet deshalb unter den Landschafts-Fototapeten viele geeignete Motive.

Waldwege und Alleen

Ein Weg, der zwischen Bäumen immer schmaler wird und schließlich in der Ferne verschwindet, gehört zu den wirkungsvollsten Naturmotiven für optische Tiefe.

Auch Baumreihen können diesen Effekt erzeugen. Dabei helfen sowohl die immer kleiner werdenden Bäume als auch die Abstände zwischen ihnen, die räumliche Entfernung sichtbar zu machen.

Für ein Wohnzimmer oder Schlafzimmer kann ein Waldmotiv angenehmer wirken als ein sehr technisches 3D-Design, weil die perspektivische Wirkung mit einer natürlichen Atmosphäre verbunden wird.

Berge, Seen und offene Horizonte

Ein weiter Horizont vermittelt Freiheit und Offenheit. Besonders Motive, bei denen der Vordergrund deutlich vom entfernten Hintergrund getrennt ist, können einer Wand einen erstaunlich räumlichen Charakter geben.

Ein See im Vordergrund, dahinter Berge und schließlich ein weiter Himmel erzeugen beispielsweise mehrere Ebenen. Dadurch entsteht eine andere Wirkung als bei einer flachen Nahaufnahme ohne erkennbare Entfernung.

Fenster, Türen und Torbögen als optische Illusion

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Wand optisch wie eine Öffnung wirken zu lassen. Fototapeten mit einem Fenster, einer Tür, einem Balkon oder einem Torbogen können den Eindruck vermitteln, dass man direkt in eine andere Landschaft blickt.

Besonders überzeugend ist diese Wirkung, wenn die perspektivischen Linien des Fensters oder Bogens realistisch dargestellt sind und dahinter eine Landschaft mit großer räumlicher Tiefe beginnt.

Ein Motiv mit einem offenen Fenster zum Meer erzeugt beispielsweise mehrere visuelle Ebenen: zunächst den Fensterrahmen, anschließend den Außenbereich und schließlich den weit entfernten Horizont.

Gerade an einer ansonsten vollständig geschlossenen Wand kann dadurch der Eindruck einer zusätzlichen Öffnung entstehen.

3D-Fototapete für kleine Räume: Welche Motive funktionieren?

In einem kleinen Zimmer kann die richtige Fototapete besonders interessant sein. Das Ziel sollte jedoch nicht darin bestehen, möglichst viele 3D-Elemente auf die Wand zu bringen. Häufig funktioniert ein klares Motiv mit einem gut erkennbaren Fluchtpunkt besser.

Gut geeignet sind:

  • Wege und Straßen, die in die Ferne führen
  • helle Tunnel mit einem sichtbaren Ausgang
  • Waldwege und Alleen
  • weite Landschaften mit Horizont
  • offene Fenster- und Torbogenmotive
  • helle architektonische Räume mit Perspektive
  • Meereslandschaften mit weitem Blick

Eher vorsichtig einsetzen sollte man:

  • sehr dunkle Motive ohne helle oder offene Bildbereiche
  • extrem kleinteilige geometrische Muster
  • Designs ohne erkennbare räumliche Richtung
  • sehr große Objekte im unmittelbaren Vordergrund
  • stark kontrastierende Muster an mehreren Wänden gleichzeitig

Eine 3D-Fototapete kann also nicht pauschal jeden kleinen Raum größer wirken lassen. Die Qualität der räumlichen Illusion hängt entscheidend vom Motiv ab.

Warum ein klarer Fluchtpunkt oft besser funktioniert

Je eindeutiger die Blickrichtung eines Motivs ist, desto leichter kann unser Auge die dargestellte Tiefe nachvollziehen.

Ein gerader Weg durch einen Wald führt den Blick beispielsweise automatisch zur Bildmitte oder in Richtung Horizont. Bei einem Bild aus zahlreichen gleich großen geometrischen Formen fehlt dagegen möglicherweise eine eindeutige räumliche Richtung.

Beide Motive können als 3D-Design interessant aussehen. Wenn das eigentliche Ziel jedoch darin besteht, einen kleinen Raum optisch zu öffnen, ist ein klarer perspektivischer Aufbau häufig die bessere Wahl.

Wie stark sollte ein 3D-Motiv sein?

Eine Fototapete mit Tiefenwirkung muss nicht möglichst spektakulär sein. Gerade in Wohnräumen kann ein subtiler 3D-Effekt langfristig angenehmer wirken als eine extreme optische Täuschung.

Ein heller Waldweg oder eine ruhige Küstenlandschaft kann dem Raum Tiefe geben, ohne die gesamte Einrichtung zu dominieren. Ein stark kontrastierender Tunnel oder eine dramatische Architektur kann dagegen bewusst als Blickfang eingesetzt werden.

Welche Variante besser ist, hängt vom Raum und vom gewünschten Wohnstil ab.

3D-Fototapete im Wohnzimmer

Im Wohnzimmer steht meist eine größere Wandfläche zur Verfügung. Dadurch können auch detailreichere 3D-Motive wirken, solange sie zur Einrichtung passen.

Hinter einem Sofa eignet sich beispielsweise eine Landschaft oder ein architektonisches Motiv, dessen wichtigster Bildbereich oberhalb der Rückenlehne liegt. Eine freie Seitenwand bietet noch mehr Möglichkeiten, weil dort der gesamte perspektivische Aufbau sichtbar bleibt.

Bei modernen Möbeln funktionieren Tunnel, Architektur und abstrakte räumliche Designs besonders gut. Holz, Naturstoffe und hellere Möbel lassen sich dagegen häufig leichter mit Wald-, Berg- und Landschaftsmotiven kombinieren.

3D-Fototapete im Schlafzimmer

Im Schlafzimmer sollte die räumliche Wirkung normalerweise etwas ruhiger ausfallen. Ein extrem kontrastreicher Tunnel kann zwar beeindruckend sein, entspricht aber nicht immer der entspannten Atmosphäre, die man in diesem Raum sucht.

Geeignet sind beispielsweise Waldwege, Berge, Meereslandschaften oder sanfte Architektur mit hellen Farben. Ein Motiv mit viel Himmel oder einem offenen Horizont kann die Wand optisch leichter wirken lassen.

3D-Fototapete im Flur

Ein Flur ist häufig schmal und besitzt nur eine begrenzte Wandfläche. Genau dort kann ein perspektivisches Motiv besonders interessant sein.

Eine Fototapete am Ende eines länglichen Flurs kann dessen Blickrichtung optisch fortsetzen. Ein Weg, ein Torbogen oder ein Korridor, dessen Perspektive in dieselbe Richtung verläuft, kann dadurch überraschend überzeugend wirken.

Bei sehr schmalen Fluren sollten jedoch dunkle und schwere Motive vorsichtig eingesetzt werden, da sie den Raum trotz ihrer Perspektive optisch belasten können.

3D-Fototapeten im Büro und Homeoffice

Auch ein Arbeitsraum kann von einer Wand mit optischer Tiefe profitieren. Besonders in kleinen Homeoffices kann eine Landschaft, Architektur oder ein ruhiges perspektivisches Motiv dafür sorgen, dass der Arbeitsplatz weniger eingeengt wirkt.

Für ein professionelles Büro sind oftmals weniger verspielte Motive geeignet. Architektur, Städte, Naturpanoramen oder dezente abstrakte 3D-Designs können einen modernen Hintergrund bilden, ohne den Raum unnötig unruhig zu machen.

Für gewerblich oder beruflich genutzte Räume finden Sie zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten unter unseren Fototapeten fürs Büro.

Welche Farben lassen einen Raum mit 3D-Tapete offener wirken?

Perspektive ist der wichtigste Faktor für die Tiefenwirkung, aber auch Farben beeinflussen die Wahrnehmung eines Raumes.

Helle Bereiche, weicher Himmel, Weiß, Beige, sanftes Blau oder helle Naturtöne können ein Motiv leichter und offener erscheinen lassen. Dunkle Bereiche wirken dagegen häufig intensiver und näher.

Das bedeutet nicht, dass dunkle 3D-Fototapeten ungeeignet sind. Ein dunkler Tunnel mit einer hellen Öffnung in der Ferne kann sogar eine sehr starke Tiefenwirkung besitzen. In kleinen und wenig beleuchteten Räumen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Motiv nicht insgesamt zu schwer wirkt.

Die richtige Beleuchtung verstärkt die räumliche Wirkung

Die Wirkung einer Fototapete verändert sich mit dem Licht im Raum. Tageslicht lässt Farben und Details anders erscheinen als eine warme Lampe am Abend.

Eine gleichmäßig beleuchtete Wand lässt perspektivische Details gut erkennen. Starkes Licht aus nur einer Richtung kann dagegen Reflexionen oder sehr unterschiedliche Helligkeitsbereiche erzeugen.

Bei einem Motiv mit einer dargestellten Lichtquelle kann auch die reale Raumbeleuchtung interessant eingesetzt werden. Befindet sich beispielsweise der helle Bereich des Motivs auf derselben Seite wie ein Fenster, kann das Gesamtbild besonders stimmig wirken.

Möbel können die Tiefenwirkung unterstützen oder zerstören

Ein wichtiger Punkt wird bei der Auswahl einer 3D-Fototapete häufig unterschätzt: Nach dem Tapezieren bleibt die Wand nicht unbedingt vollständig frei.

Ein großer Schrank vor dem Fluchtpunkt kann den gesamten räumlichen Effekt beeinträchtigen. Das Gleiche gilt für hohe Regale oder andere Möbel, die zentrale perspektivische Linien verdecken.

Bei einer Wand hinter dem Sofa ist das Problem geringer, wenn sich der wichtigste Teil des Motivs im mittleren oder oberen Bereich befindet.

Überlegen Sie deshalb vor der Bestellung, welche Bereiche der Wand nach dem Einrichten tatsächlich sichtbar bleiben.

Wo sollte der Fluchtpunkt einer 3D-Fototapete liegen?

Bei vielen perspektivischen Motiven befindet sich der Fluchtpunkt ungefähr in der Bildmitte. Das ist jedoch nicht immer zwingend die beste Position für jede Wand.

Steht vor der Mitte der Wand ein großes Möbelstück, kann ein Motiv interessanter sein, dessen räumlicher Schwerpunkt etwas weiter oben oder seitlich liegt.

Auch der normale Betrachtungswinkel spielt eine Rolle. Eine Fototapete gegenüber einem Sofa wird meistens frontal gesehen. An einer Seitenwand schaut man dagegen häufiger schräg auf das Motiv. Manche perspektivischen Designs funktionieren aus einer frontalen Position besonders überzeugend.

Die Größe des Motivs muss zur Wand passen

Ein starkes 3D-Motiv wirkt nur dann überzeugend, wenn seine Proportionen zur Wand passen. Wird ein Bild für eine sehr breite Wand stark beschnitten, können wichtige seitliche Elemente verloren gehen. Bei einer sehr hohen und schmalen Wand kann wiederum ein anderes Format erforderlich sein.

Aus diesem Grund ist eine Fototapete nach Maß besonders praktisch. Bei 3DFototapete.de geben Sie die gewünschte Breite und Höhe für das ausgewählte Motiv ein. Dadurch kann die Wandgestaltung an die tatsächlichen Abmessungen des Raumes angepasst werden.

Die Fototapeten werden auf den Zentimeter genau nach Maß gefertigt. So lässt sich das gewählte Design auf die vorhandene Wandfläche abstimmen, statt sich an einem festen Standardformat orientieren zu müssen.


3D-Tapetendesign mit Fluchtpunkt für mehr optische Raumtiefe


Eine ganze Wand oder nur einen Teil tapezieren?

Für eine starke räumliche Illusion ist eine größere zusammenhängende Fläche meist die bessere Lösung. Je mehr vom Motiv sichtbar ist, desto leichter kann das Auge Perspektive und Entfernung erfassen.

Besonders bei Tunnel-, Landschafts- und Architekturmotiven wirkt eine vollständig gestaltete Akzentwand deshalb häufig überzeugender als ein kleiner Ausschnitt.

Eine kleinere Fototapete kann trotzdem sinnvoll sein, wenn sie bewusst wie ein großes Fenster oder Wandbild eingesetzt wird. In diesem Fall sollte das Motiv allerdings zur begrenzten Fläche passen und einen vollständigen Bildaufbau besitzen.

3D-Fototapete oder normale Fototapete: Wo liegt der Unterschied?

Der Übergang ist fließend. Eine Landschafts-Fototapete kann beispielsweise eine stärkere Tiefenwirkung besitzen als ein Motiv, das ausdrücklich als 3D-Design bezeichnet wird.

Entscheidend ist letztlich nicht der Name der Kategorie, sondern die Bildwirkung.

Motiv mit starker Tiefenwirkung Flächigeres Motiv
Perspektive Klar erkennbar Weniger ausgeprägt
Fluchtpunkt Häufig vorhanden Nicht zwingend vorhanden
Vorder- und Hintergrund Deutlich voneinander getrennt Kann stärker auf einer Ebene liegen
Raumwirkung Kann die Wand optisch öffnen Gestaltet vor allem die Wandoberfläche
Typische Beispiele Tunnel, Waldweg, Panorama, Torbogen Muster, Texturen, Nahaufnahmen

Diese Fehler schwächen den 3D-Effekt

1. Das wichtigste Bildelement wird von Möbeln verdeckt

Wenn der Fluchtpunkt hinter einem hohen Schrank verschwindet, kann ein großer Teil der räumlichen Wirkung verloren gehen.

2. Das falsche Motiv wird nur wegen der Bezeichnung „3D“ gewählt

Nicht jedes 3D-Design lässt einen Raum automatisch größer erscheinen. Für diesen Zweck sind klare Perspektive und sichtbare Entfernung wichtiger als eine spektakuläre grafische Form.

3. Das Motiv ist für die Wand zu unruhig

Viele kleine Formen und starke Kontraste können gerade in kleinen Zimmern dominant wirken. Eine ruhigere Bildkomposition schafft häufig mehr wahrgenommene Weite.

4. Das Seitenverhältnis der Wand wird nicht berücksichtigt

Ein Motiv kann auf einer quadratischen Fläche ganz anders wirken als auf einer sehr breiten Wand. Prüfen Sie deshalb vor der Bestellung, wie sich das gewünschte Format auf den Bildausschnitt auswirkt.

5. Mehrere starke 3D-Wände konkurrieren miteinander

Eine einzelne Akzentwand reicht in den meisten Räumen aus. Wenn mehrere große Flächen gleichzeitig eine starke räumliche Illusion erzeugen, kann das Gesamtbild schnell unruhig werden.

So wählen Sie eine 3D-Fototapete mit guter Tiefenwirkung aus

  1. Bestimmen Sie die Wand: Wählen Sie möglichst eine Fläche, auf der das Motiv gut sichtbar bleibt.
  2. Messen Sie Breite und Höhe: Die Proportion der Wand beeinflusst den passenden Bildausschnitt.
  3. Suchen Sie nach Perspektive: Wege, Tunnel, Horizonte und Architektur erzeugen häufig eine starke Raumwirkung.
  4. Prüfen Sie den Fluchtpunkt: Er sollte später nicht durch hohe Möbel verdeckt werden.
  5. Berücksichtigen Sie die Raumgröße: Kleine Räume profitieren häufig von helleren und offeneren Motiven.
  6. Beziehen Sie Möbel und Farben ein: Die Fototapete sollte trotz ihres 3D-Effekts zur Einrichtung passen.
  7. Denken Sie an die Beleuchtung: Prüfen Sie, wie die Wand tagsüber und am Abend wirkt.

Häufige Fragen zu 3D-Fototapeten mit Tiefenwirkung

Welche Tapete lässt einen Raum größer wirken?

Besonders geeignet sind Fototapeten mit klarer Perspektive und einem Blick in die Ferne. Dazu gehören Waldwege, Tunnel, Straßen, Landschaften mit Horizont, Torbögen und architektonische Motive mit Fluchtpunkt.

Kann eine 3D-Fototapete einen kleinen Raum größer wirken lassen?

Sie kann die tatsächliche Raumgröße nicht verändern, aber einen optischen Eindruck von mehr Tiefe und Weite erzeugen. Besonders wichtig sind ein geeignetes Motiv, eine freie Sicht auf die Perspektive und eine zur Raumgröße passende Farbgebung.

Welche 3D-Tapete eignet sich für einen kleinen Raum?

Helle Landschaften, Waldwege, offene Horizonte und Motive mit einer klaren Perspektive sind häufig eine gute Wahl. Sehr dunkle oder kleinteilige Designs sollten in kleinen Räumen bewusster eingesetzt werden.

Welche Motive erzeugen die stärkste Tiefenwirkung?

Tunnel, lange Korridore, Säulengänge und andere Motive mit einer ausgeprägten Zentralperspektive können besonders stark wirken. Naturmotive wie Waldwege und Landschaften erzeugen meist eine weichere und natürlichere Form der Tiefenwirkung.

Muss eine 3D-Fototapete immer einen Tunnel zeigen?

Nein. Räumliche Tiefe kann auch durch Landschaften, Wälder, Straßen, Städte, Türen, Fenster, Brücken oder andere Motive entstehen. Entscheidend ist die perspektivische Bildkomposition.

Ist eine 3D-Fototapete für das Wohnzimmer geeignet?

Ja. Im Wohnzimmer kann eine einzelne 3D-Akzentwand einen starken Blickfang bilden. Das Motiv sollte jedoch zu Möbeln, Farben und Raumgröße passen und nicht unnötig mit anderen auffälligen Elementen konkurrieren.

Wo sollte man eine 3D-Fototapete anbringen?

Ideal ist meist eine gut sichtbare Wand, auf der ein möglichst großer Teil des Motivs frei bleibt. Welche Wand dafür am besten geeignet ist, hängt von Möbelpositionen, Türen, Fenstern und der normalen Blickrichtung im Raum ab.

Fazit: Gute 3D-Fototapeten arbeiten mit Perspektive statt nur mit Effekten

Eine überzeugende 3D-Fototapete muss nicht möglichst kompliziert sein. Oft erzeugt ein einfacher Waldweg, ein weiter Horizont oder ein klar aufgebauter Tunnel mehr räumliche Tiefe als ein sehr aufwendiges grafisches Muster.

Entscheidend sind Perspektive, Fluchtpunkt, Größenverhältnisse, Licht und die Position des Motivs an der Wand. Werden diese Faktoren mit der Raumgröße und der vorhandenen Einrichtung abgestimmt, kann eine Fototapete die Wahrnehmung einer Wand deutlich verändern.

Besonders in kleineren Räumen können Motive mit Weite und einem sichtbaren Blick in die Ferne interessant sein. In größeren Räumen lassen sich auch stärkere architektonische und abstrakte 3D-Designs einsetzen.

Unter unseren 3D-Fototapeten mit Tiefenwirkung können Sie unterschiedliche Stilrichtungen vergleichen und anschließend die gewünschte Breite und Höhe passend zu Ihrer Wand auswählen.